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Biographie

1950 (14. April) in Budapest geboren
1968 Abitur im Budapester Piaristengymnasium
1974 Mathematik-Diplom an der Loránd-Eötvös-Universität Budapest
1974-1978 Tätigkeit im Institut für Datenverarbeitung des Ministeriums für Hütten- und Maschinenindustrie
1977 Preis für das Erstlingswerk der Künstlerstiftung
ab 1978 freischaffender Schriftsteller

Wichtige Preise:
1980 Gedenkmedaille des holländischen Mikes-Kelemen-Kreises; 1983 Milán-Füst-Preis; 1984 Tibor-Déry-Preis; 1986 Attila-József-Preis; 1988, 1998 Vilenica-Preis (Slowenien); 1990 Preis Buch des Jahres; 1992 Soros-Preis für das Lebenswerk; 1993 Preis des Literaturfestivals Rom (Premio Opera di Poesia); 1994 Ordre des Arts et des Lettres (Paris); 1996 Kossuth-Preis; 1999 Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur; 2001 Ungarischer Literaturpreis, 2001 Márai-Preis; 2002 Herder-Preis; 2004 Grinzane Cavour-Preis, 2004 Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2004 Pro Europa-Preis, 2006 Premio Letterario Internazionale Pablo Neruda, 2008 Angelus-Preis (Wroclaw)

Fancsikó und Pinta
1976

Das Buch ist zwischen 1972 und 1974 entstanden und erschien 1976 als erste Veröffentlichung des damals sechsundzwanzigjährigen Autors. Die Geschichten auf ein Stück Schnur gefädelt stellen Esterházys ersten Versuch dar, einen Familienroman zu schreiben, eine Unternehmung, die er mit den Projekten "Harmonia caelestis" und "Verbesserte Ausgabe" in beeindruckender Weise vollendet hat. Den Rahmen für die kleinen Geschichten gibt der Ich-Erzähler-Junge, der zwei lustige Gefährten erfindet, um mit dem komplizierten Leben der Erwachsenen umgehen zu können. In kurzen Kapiteln lässt Esterházy Momente aus der Kindheit aufleuchten, die aber kein vollständiges Mosaik ergeben. Die Überschriften wie "Traumross", "Die drei silbernen Löffel" oder "Staub und Asche" assoziieren Märchentexte, mit "Bayerische Motorenwerke" oder "Programm" wird der Leser aber wieder in die Welt der Fakten zurückgeholt, damit entsteht ein wohldurchdachtes Spiel der fiktiven Wirklichkeitsmomente und der phantastischen Imagination. Esterházy schildert die Trennung der Eltern, das Leben des Kindes bei der Mutter und die Besuche beim Vater. Die beiden Fantasiegestalten, Fancsikó und Pinta, sind die einzigen Gesprächspartner, denen sich der Ich-Erzähler mit seinem Kummer anvertrauen kann: "Fancsikó und Pinta waren meine Freunde, dabei sind sie nichts anderes als zwei Pole meiner damaligen Denkweise, meiner Wünsche und Anstrengungen - in der Verzerrung meines heutigen Wissens und im Licht meines Unwissens." Auf den ersten Blick hat Esterházy witzig-groteske und hoch komplizierte kleine Momentaufnahmen geschaffen, aber bei näherem Hinsehen scheint eine traurige, kummervolle Welt durch: "Manchmal lugt ein unverbrämtes Gefühl unter dem Deckmantel der Ironie hervor, aber meist scheint der Erzähler über sein Elend und das der Welt, die er evoziert, spotten und hinter jeden Satz ein Fragezeichen setzen zu wollen: So wird der Stil zum Auffallendsten, Markantesten seiner Geschichte, deren Kunst nicht im Was, sondern im Wie liegt." (Marion Löhnhof, Neue Zürcher Zeitung)

Laß das Kapern auf päpstlichen Gewässern!
1977

Der Schriftsteller ist wie ein Kellner, der die Schrift serviert. Die Sprache.

Produktionsroman
1979

Esterházys erster Roman wird zurecht wegen seiner bis dahin in der ungarischen Literatur noch nicht erlebten sprachlichen Fülle und seines Humors gelobt, gleichzeitig hat es der Leser auch mit einer völlig neuen Romanstruktur zu tun: Es gibt zwei Teile, den Produktionsroman, während der zweite Teil, vergleichbar mit Eckermanns Text über den Meister, mit dem Titel E.s Aufzeichnungen überschrieben ist. Beide Texte sind auf verschiedene Weise miteinander verwoben und bewegen sich aufeinander zu, als der Rechentechniker Tomcsányi, die Hauptfigur des ersten Teils, mit dem Helden des zweiten Teils, dem Alter ego Péter Esterházys, identisch wird. Der Produktionsroman liefert ein Panorama der verschiedenen Lebenswelten im Ungarn der siebziger Jahre: der Fußballklub, die Vorstadt, die Künstlerszene und die so genannte wissenschaftlich-technische Intelligenz. E.s Aufzeichnungen berichten vom Entstehen eines Romans, der Text kann aber auch als Sportroman oder Humoreske gelten. Für den Leser öffnen sich, so Endre Bojtár, "im dauernden Wechsel von Literatur und Leben [...] Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Welten, es wird eine Wirklichkeit vom ironischen Schein der anderen erhellt: der Punkt der großstädtischen Außenbezirke von der katholischen Religiosität des Meisters, die 'Konsumgesellschaft' des Kádár-Ungarn der siebziger Jahre von den Widersprüchlichkeiten im historischen Ungarn nach dem Ausgleich von 1867."

Einführung in die schöne Literatur
1986

"Anfang 1978 sah ich plötzlich ein >Gebäude< vor mir, ein >Texthaus<, also ein Buch, an dem ich dann bis 1985 arbeitete. [...] Ein Gebäude, das ich mir nicht als Schloß vorstellte [...], obwohl ich mich nach Türmen sehnte, nach breiten Eßsälen, Tanzsälen und Schlossgräben [...]. Zuerst fing ich an, die einzelnen Räume zu schreiben, also die Zimmer, Säle, breiten Treppenhäuser [...]. Als ich damit fertig war, begann ich das große Gebäude zusammenzustellen, baute Treppen, Querkorridore, kleine Gesimse, Leisten, Lappen, Zinnen, Schräggesims, Zahnfries, Kugelfries, Kastengesims, Rundbogenfries, Sockelgesims; manchmal zeigte es sich, dass das Wort zu wenig war, dann verwendete ich Bilder oder andere >graphische Einheiten< - als sei das Ganze ein mehrdimensionaler Raum." (Péter Esterházy) Dieses umfangreiche, breit angelegte Werk, das als Musterbeispiel der ungarischen Postmoderne gilt, besteht aus 21 mehr oder weniger selbständigen Teilen, von denen seit Anfang der neunziger Jahre einzelne Teile im deutschsprachigen Raum publiziert wurden. Esterházys poetisches Textkorpus versperrt sich denn auch einer auf herkömmliche epische Elemente wie Handlung, Personen und Zeit bauenden Lektüre, da die Erzählung nicht so sehr auf das Abbilden einer Lebenswelt angelegt ist, sondern auf die möglichen Sprechweisen vom Leben bzw. von der Darstellbarkeit des Lebens in Ostmitteleuropa in der Zeit des "real existierenden Sozialismus". Daher geht es im gesamten Werk um die Suche des Autors nach geistig-moralischer Unabhängigkeit, nach individueller Freiheit, die sich u.a. ausdrückt in der Verwendung einer Vielzahl von offenen und verborgenen Zitaten, Textwiederholungen und Anspielungen, also in Form einer verbalen Subversion, "nicht um alle Werte zu relativieren (einige, wie Lust, Liebe, Heimat, Glaube, Sprache, bleiben von Ironie ohnehin verschont), sondern um dem Leser eine Wertperspektive vorzugeben, lässt die jeweilige Modalität des Sprechens die sich ständig verschiebenden Trennungslinien zwischen rationalem Zweifel und totaler Relativierung erkennen." (Ernő Kulcsár Szabó)

Siebzehn Schwäne
1987

Der unter dem Pseudonym Lili Csokonai veröffentlichte Roman ist der Versuch, aus der Frauenperspektive in einem spätbarocken, von der Gegenwartssprache durchsetzten Ungarisch zu erzählen. Auch hier bemüht Esterházy das Genre des Tagebuchs, um über das Leben der fiktiven Autorin Auskunft zu geben. Versteckt hinter der weiblichen Maske lässt Esterházy ein "Pastiche" entstehen, das sich aus der verwendeten Sprache und dem profanen Inhalt des Erzählten ergibt.

Eine Frau
1995

In 97 Kapiteln unternimmt Péter Esterházy den Versuch, sich dem Phänomen Frau zu nähern. Die verschiedenen Frauenporträts bedienen zwar teils die geläufigen Stereotypen wie Geliebte, Hure, Köchin etc., offenbaren aber auch eine Vielfalt von Frauentypen, die kaleidoskopartig immer neue Schattierungen vorweisen. Anzumerken wäre, dass es "Esterházy nicht nur um das Faszinosum Frau geht, sondern vor allem um die Erotik des Textspiels. Nennen wir seine Annäherungsversuche respektable Exerzitien." (Ilma Rakusa, Neue Zürcher Zeitung) Auch hier ist wieder Esterházys textgestalterisches Prinzip maßgebend: Die 97 Porträts sind miteinander thematisch verbunden, einerseits greifen sie durch die Weiterführung der thematischen Akzente und die klare Wiederholung der Eingangssätze, die an automatisches Schreiben erinnern, schrittweise ineinander und verschließen sich andererseits gegen ein nüchternes Aufzählen, denn die Primzahl 97 lässt die Frage danach, um wie viele Frauen es sich handelt, offen.

Harmonia caelestis
2000

"Dieses große Werk beschließt in der Literatur das 20. Jahrhundert. Es ist nicht nur als Geschichte der Familie Esterházy zu lesen, sondern auch als Geschichte des europäischen Familienromans. Sein hundertmal bestattetes Genre erweckt es, und Esterházy beherzigt dabei auch die Trauerreden." (László F. Földényi) Das erste Buch dieses monumentalen Opus verzeichnet 371 kurze Sequenzen oder "Numerierte Sätze aus dem Leben der Familie Esterházy", die episodenhaft über den Aufstieg und Fall der Esterházys berichten und dabei weder einer Chronologie noch einem linearen Handlungszusammenhang folgen. Der zweite Teil beginnt 1919 und arbeitet das Leben der Familie im 20. Jahrhundert auf, aber wiederum keineswegs chronologisch auf das Faktische bedacht, sondern auf das Entstehen bzw. Montieren dieser Familie im Text. Historisch gesicherte Fakten sind aber - wenn auch in Nebensätzen oder an unerwarteten Stellen - ebenso zu finden wie eine Reihe von historischen Zeitzeugen von Goethe über Maria Theresia bis natürlich zu Joseph Haydn, der fast dreißig Jahre am Hof der Familie Esterházy arbeitete. In den Textfragmenten verbirgt sich eine Vielzahl von Zitaten und Anspielungen, eine Bricolage-Technik, die der Autor seit seinem ersten Band (1976) mit der Konzeption vom Buch als Textuniversum und komplexes Verweissystem verfolgt. Wie in seinen anderen Werken ist das erzählende Ich, eine einzige und austauschbare Person "mein Vater", in Zeit und Raum zersplittert und schafft damit permanent Brüche in diesem Familienroman. Mit dem Eintritt in die Familiengeschichte betritt Esterházy auch die europäische Geschichte, aber mit seiner vielschichtigen, simultanen Erzählperspektive unterläuft er jegliche Linearität, so dass sich die Ereignisse sowohl in der Geschichte seiner Familie als auch in der großen Historie unablässig wiederholen. "Die Simultaneität spielt in Harmonia Caelestis eine besondere Rolle, sie ist nicht nur als Gleichzeitigkeit an verschiedenen Orten, sondern auch als psychische Simultaneität präsent. Gleichzeitigkeit bedeutet hier die Möglichkeit, den gesamten Erfahrungsstand eines Individuums gleichsam horizontal und vertikal zu veranschaulichen." (Julianna Wernitzer) Harmonia Caelestis hat Esterházy seinem Vater gewidmet, in seinem Roman gibt es viele Väter: "Wenn man einen Vater sucht, wird jedermann zum Vater." So ist das Buch nicht nur eine Stil-, Sitten- und Lebensgeschichte, sondern auch vor allem eine "Familiengeschichte über alle Väter." (Verena Auffermann)

Verbesserte Ausgabe
2002

"Ich wusste sofort, worum es sich handelte. Was ich sah, konnte ich nicht glauben. Ich legte schnell meine Hand auf den Tisch, weil sie zu zittern begann. [...] Als ich das Dossier aufschlug, hatte ich sofort die Handschrift meines Vaters erkannt." In Harmonia Caelestis (dt. 2001) wird davon berichtet, dass der Vater ab und zu verschwindet, "abgeholt wird" und manchmal übel zugerichtet nach Hause kommt. Als Péter Esterházy kurz nach Fertigstellung von Harmonia Caelestis Akteneinsicht beim "Amt für Geschichte", dem ungarischen Pendant des Amtes für Stasiunterlagen, erhält, muss er entdecken, dass sein Vater Mátyás Esterházy unter dem Decknamen "Csanádi" von 1957 bis 1980 als Spitzel der ungarischen Geheimpolizei tätig war. In der vorliegenden Verbesserten Ausgabe macht der Autor einzelne Passagen aus den Berichten seines Vaters an die berüchtigte Abteilung III/III öffentlich und stellt sie in den Kontext seiner eigenen Tagebuchaufzeichnungen während des Lesens der Dossiers. "Zum ersten Mal in meinem Leben schreibe ich aus Hilflosigkeit", bekennt Esterházy; in der "Verbesserten Ausgabe" hat er schmerzhafte Trauerarbeit zu leisten: "Édesapám, mein lieber Vater: ein in Wahrheit unübersetzbares Wort. Wie oft habe ich dieses schöne Wort im Laufe von fast zehn Jahren geschrieben! Und jedes einzelne Mal wie das geheime Bekenntnis eines Sohnes. In diesem Zusammenhang, in meinem neuen Zusammenhang, habe ich es nun (wahrscheinlich) zum letzten Mal in meinem Leben geschrieben."

Deutschlandreise im Strafraum
2006

Dieses neue Buch von Péter Esterházy ist im Auftrag des Berlin Verlags entstanden und im Februar 2006 erschienen. Der Verlag hat der Handlung nach, den Autor gebeten, sich an seine einstigen Fußball-Erlebnisse zurückzuerinnern, auch zu den deutschen Schauplätzen zu reisen, wo er früher einmal gewesen ist, und zum Anlass der Fußball-Weltmeisterschaft sein eigenes Fußballbuch zu schreiben. Sein jüngerer Bruder Márton hat ja auch eine richtige Fußballkarriere durchlaufen - von ungarischen Klubmannschaften in die Nationalelf und später als Spieler von AEK Athen. Der alternde Schriftsteller (der zuerst Fußballer und dann erst Schriftsteller war) erinnert sich über den Fußball an seine Jugend in der Kádár-Ära, an die "DDR-Miezen" und die deutsche Wiedervereinigung. Er beschäftigt sich mit dem Charakter des ungarischen und des deutschen Volkes, und damit, ob es so etwas überhaupt gibt, nebenbei spricht er sogar von den verschiedenen ungarischen Bezeichnungen für Pansengulasch und die unterschiedlichen Arten von Gespritzten. Indessen werden die großen Kapitel der Fußballgeschichte lebendig, besonders die Erinnerung an die einstige ruhmreiche ungarische Goldene Elf, doch letztlich spricht der alternde Fußballer in seiner Verbitterung nicht vom Fußball, beziehungsweise nicht nur vom Fußball, sondern von der Jugend, dem Ruhm, von dem Vergehen guter und schlechter Dinge, von dem Erleben des eigenen Lebens mittels einer kollektiven Fußballerinnerung. Das Handwerk des Fußballspielens setzt er parallel zum schriftstellerischen Handwerk, häufig gelangt er vom einem zum anderen. Er verweist auf Fußballbezüge in seinen früheren Werken vom Produktionsroman bis zu den Hilfsverben des Herzens, zudem verarbeitet er in dem Band auch seine Artikel zum Fußball, die in den vergangenen Jahrzehnten in Zeitungen erschienen sind. "...denn das eigentliche Thema des Buches ist Geschichte. Der Fußball-Fan findet sie überall, wenn er über Schiedsrichter schreibt oder über Kellnerinnen und Speisekarten. Niemand kann sich von Geschichte lösen." Holger Kreitling, Die Welt "Wie von selbst lenkt der über den Spielrand hinausgeschossene Ball den Blick des Lesers auf das umgebende Land und auf die Familie Esterházy. Wie Péter Esterházy das macht, ist ebenso kunstvoll wie unterhaltend." Peter Schneider, Die Zeit

Keine Kunst
2008

Péter Esterházy bevorzugt es, nach eigener Angabe, nicht in Volk und Nation zu denken, sondern in Subjekt und Prädikat. Und, ergänzend könnte man sagen: in Vater und Mutter. So kann man in seinem Lebenswerk die Vater- und Muttersprache, sowie die Vaterbücher (Harmonia Caelestis und Verbesserte Ausgabe) und Mutterbücher unterscheiden. Semmi művészet ist das Buch des – um eine Fußballmetapher zu bemühen – Abspielen der in dem ergreifenden Die Hilfsverben des Herzens erschaffenen und begrabenen Mutter. Denn Esterházy bringt das Mutter-Motiv diesmal durch den Topos des für ihn welterklärenden Fußballs in Position. So werden in Semmi művészet die früheren Werke seiner Laufbahn (Vor allem Deutschlandreise im Strafraum) umgeschrieben und weitergedacht; eine Art Verbesserte Angabe. In diesem Buch fügen sich ausgezeichnete Anekdoten (unter anderem über ferne Verwandte und rechte Außenverteidiger seines Wohnorts), auftauchende Erinnerungen (über die Mutter und Ferenc Puskás), wiederkehrende Motive (mal eigene, mal von anderen ausgeliehene Sätze in erschütternde Kontexte gebracht) zu einem Roman zusammen. Oder zumindest zu einem romanartigen Buch, das sich gut liest. Denn obgleich Esterházy zum wiederholten Male das Gleiche schreibt – was er auch immer wieder zu seinem Thema macht – erscheint er uns wie der sympathische Fußballspieler, der selbst signalisiert: er stehe im Abseits, das Spiel könne dennoch weitergehen. Denn das geschieht ja zum Vergnügen aller, seien sie Schriftsteller, Leser oder Schiedsrichter. Auf eine für den Autor charakteristische Weise wird auch hier stets über das Wie des Erzählens und den Status der Gastspielertexte reflektiert. Weiterhin ist wieder die Sprache (sei es Vater oder Mutter) die ewig lenkende Kraft, der verteidigende Stürmer dieses Spiels.

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