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Biographie

1905 (11. April) in Budapest geboren als Sohn eines Seifensieders und einer Waschfrau
1908 verlässt sein Vater die Familie, die in ärmsten Verhältnissen um das Überleben kämpft
1910-12 wird er an Pflegeeltern vermittelt, die seinen Vornamen als nicht existent einstufen und ihn Pista nennen (Koseform von István = Stephan)
1919 Tod seiner Mutter
1924 Immatrikulation an der Universität Szeged für Ungarisch, Französisch und Philosophie
1925 wird er aus Anlass seines Gedichtes "Tiszta szívvel" (Reinen Herzens) angeprangert und von der Universität verwiesen. Immatrikulation an der Universität Wien
1926 fährt er nach Paris und immatrikuliert sich an der Sorbonne
1927 erscheinen seine auf Französisch verfassten Gedichte in der Zeitschrift Esprit Nouveau
1927-28 absolviert er zwei Semester an der Universität Budapest; Bekanntschaft mit den Schriftstellern Gyula Illyés und Dezsõ Kosztolányi
1928 Diagnose der Krankheit Neurasthenia gravis
1930 wird er Mitglied der illegalen Kommunistischen Partei. Annähernd zeitgleich kommt er in Kontakt mit der Psychoanalyse: er begibt sich in Behandlung und liest fortan mit Interesse die Fachliteratur
1931 wird sein neuer Gedichtband beschlagnahmt; er wird gerichtlich verfolgt
1934 Bruch mit der Kommunistischen Partei; zum Schriftstellerkongress in Moskau wird er nicht eingeladen
1935 verschlechtern sich seine Gesundheit und nervliche Verfassung; wiederholter Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt
1936 Mitherausgeber der linksliberalen, literarischen Zeitschrift Szép szó (Schönes Wort). Sein letzter Gedichtband erscheint
1937 Bekanntschaft mit Thomas Mann, anlässlich dessen Budapester Besuches A. J. das Gedicht "Thomas Mann üdvözlése" (Thomas Mann zum Gruß) verfasst. Es wird in Szép szó abgedruckt; der Vortrag des Gedichtes am Leseabend wird polizeilich verboten
Der Gesundheitszustand von A. J. verschlechtert sich zunehmend
(03. Dezember) Tod durch Suizid in Balatonszárszó

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