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Biographie

1929 (10. Mai) in Nagygalambfalva (heute Porumbenii Mari, Rumänien) geboren
1950-54 Studium der ungarischen Philologie an der Universität in Klausenburg (Cluj-Napoca, Rumänien) und gleichzeitig Redakteur literarischer Zeitschriften
1960-90 Mitarbeiter der Kinderzeitung Napsugár (Sonnenstrahl) bis zu seiner Pensionierung

Wichtige Preise:
1970, 1973 Preis des Rumänischen Schriftstellerverbandes; 1986 Tibor-Déry-Prämierung; 1989 Prämierung "Buch des Jahres", Niveaupreis des Európa-Verlags; 1990 MSZOSZ-Preis; 1992 József-Fitz-Preis; 1993 Kossuth-Preis, Preis für Ungarische Kunst; 1995 Wiener Herder-Preis; 1998 Preis Ungarisches Erbe

Es geht da wer die Wipfel hin
1998

Es wird ein breiter Ausschnitt aus dem Lebenswerk des Dichters präsentiert, angefangen mit den frühen Texten, die die Liebe und Natur, die Fohlen, Schafe und die Welt der verlorenen Kindheit besingen, über die so genannten Stadtgedichte und die frühen Balladen, die sich zu mythologischen Geschichten verzweigen, über Klagelieder, "Barbarensonette", Psalmen, Zigeuner- und Hochzeitslieder bis hin zu den Texten aus "Senkrechte Pferde", die mit noch größerem Nachdruck das Leiden und die Unzufriedenheit mit den dichterischen Mitteln zum Ausdruck bringen, und zu der großen Komposition "Allerseelen in Wien". Als Nachdichter bekennt sich Kányádi zur gemeinsamen Geschichte und Gegenwart der verschiedenen Ethnien in Siebenbürgen.

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