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Anna SZABO T
( 1972 )

» Verlassen (2006)

Biographie

Verlassen
2006

Die Ich-Erzählerin der klassisch ausgearbeiteten, jedoch stellenweise mutig gekippten-verdrehten Gedichte ist eine junge Mutter, die den Prozeß der Vergänglichkeit, des Verlassenwerdens, des Abbauens und des langsamen Alterns in einer glücklichen Mutter-Kind Beziehung und einer engen familiären und Liebesbindung erfährt. Selbst wenn sie sich über die ersten Schritte ihres Kindes freut, kann sie sich nicht von dem Gedanken befreien, dass das Kind bereits im Begriff ist, sie zu verlassen. In subtil sinnlichen, zuweilen gar erotischen Bilder zeichnet Anna Szabó T. die kleinen Momente des alltäglichen Lebens. Die friedliche, idyllische Stimmung der einleitenden Gedichte verändert sich zunehmend, bis hin zu dem düsteren, den Band abschließenden Todeserlebnis. "Anna Szabó T. behauptet mit ihren Gedichten nicht, in der Welt gäbe es ungestörtes Glück, sondern sie sagt, dass die einzigen Ruhepole der Welt die auf Liebe basierenden Beziehungen sein können, selbst wenn auch diese in der Regel der Bedrohung ausgesetzt sind, mit der Zeit zu zerfallen." István Margócsy, Élet és Irodalom

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